Montag, 12. August 2013
'Chewy' Schoko Cookies
Schon lange wollte ich leckere, super softe, super schokoladige Cookies in mich hineinfutter (in dem Fall kann man von langsamen, sinnlichen Genießen nicht mehr sprechen)..
Da sich meine Geduld allerdings schon nach zwei getesteten Rezepten erschöpft hatte, habe ich das Projekt erstmal auf Eis gelegt.
Bis diese Gier -Verlangen würde sich wohl schöner anhören, aber nein - es war ein deutlich ausgeprägteres Gefühl, dass mich einen neuen Versuch starten lies, wieder aufkam.
Und ja sie sind es, sie sind perfekt! Half baked, chewy, softy, schokoladige Schoko Cookies..
Zutaten für ca. 48 kleine Cookies (3 Bleck a 16 Stück)
- 240 g Mehl
- 1 TL Natron
- 80 g Kakaopulver ungesüßt
- 1/4 TL Salz
- 125 ml Mandelmilch
- 5 TL Zitronen oder Orangensaft
- 150 g geschmackneutrales Öl
- 280 g Rohrzucker
- 1 1/2 EL gemahlene Leinsamen oder Sojamehl
- Mark einer Vanilleschote
-> alle trockenen Zutaten außer dem Zucker und dem Vanillemark miteinander vermischen, dann das Öl mit dem Vanillemark und dem Zucker verrühren.
Anschließend die trockenen Zutaten langsam unter die flüssigen mischen. Der Teig ist relativ zäh.
Wahlweise
- Marmelade
- Schokostücke
- Nüsse
oder was immer Ihr mögt, meine Schwester hat sich für gemahlenen frischen Rosmarin und gehackte Pistazien entschieden!
-> nun könnt Ihr unter einzelne Teigportionen - oder auch den ganzen Teig wenn Ihr nur eine Sorte Cookies mögt - Nüsse, Schokostücken oder ähnliches mischen. Nüsse oder Schokostücke könnt Ihr einfach unterkneten, für eine Marmeladenfüllung am einfachsten zwei gleich große Bällchen formen, in eins eine Mulde drücken und mit etwas Marmelade füllen, das andere zu einem platten Kreis formen und die Mulde damit bedecken, dann die Ränder leicht andrücken.
-> pro Blech habe ich 16 Teigkügelchen gemacht die ca. 1/2 El groß waren und diese leicht! angedrückt - der Teig verläuft sich dann noch von selbst, deshalb auf genug Abstand zwischen den Cookies achten.
-> bei 175 Grad Ober- und Unterhitze ca. 9 Minuten backen und anschließend sofort vom Backblech nehmen. Am besten mit dem Backpapier herunterziehen, sie sind zu Beginn noch sehr bröselig und würden sonst zerbrechen.
Samstag, 19. Januar 2013
Weiße Schokolade Mohn Mousse
Normalerweise fallen mir immer die richtigen Worte ein um ein Dessert zu beschreiben -
hier versagt aber alles, da diese super luftige und süchtig machende Mousse einfach zu köstlich ist!
#Zutaten für 4 Dessert-Portionen
300 ml vegane Sahne (mein Favorit ist Rice Whip von Soyatoo) TIP: gut gekühlt verwenden
125 g weiße Schakalode (ich benutze gerne die Buttons, über alles-vegetarisch.de bestellbar ;)
4 EL frisch gemahlener Mohn
1 Pkt Sahnesteif
2 TL Puderzucker
Mark eine halben Vanilleschote
eine Prise Salz
(wenn erwünscht noch einen halben TL Mohnöl)
-> Die weiße Schakalode vorsichtig schmelzen und gleich danach in ein Gefäß, damit sie etwas abkühlt. Währenddessen den Mohn mahlen und die Vanilleschote auskratzen.
In einem hohen Schlaggefäß die Sahne mit einer Prise Salz anschlagen, nach und nach das Sahnesteif und die 2 TL gesiebten Puderzucker hinein rieseln lassen und so lange schlage, bis sie schön steif ist.
Falls ihr das Mohnöl beigeben möchtet, darf das jetzt auch geschehen.
Den gemahlenen Mohn und die weiße Schakalode über die Sahne geben und mit einem Spatel vorsichtig unterheben, bis sich alles gut vermischt hat.
Anschließend muss die Mousse noch ein paar Stunden kühl stehen, bevor sie euch erfreuen kann ;)!
Ich habe mich dazu an veganem Baiser versucht, dazu gibt es viele Rezepte im Internet.
Als Deko habe ich noch etwas Mohn-Vanillezucker verstreut und den Früchten Gesichter gezaubert.
Viel Spaß damit,
eure Lisa
Samstag, 10. November 2012
Ausg'scheppte und Mangoldgemüse
Kartoffeln
Mangold
Mehl
Paniermehl
Knoblauch
Alsan
Olivenöl
Sojasoße
Muskat
Salz&Pfeffer
-> Kartoffeln schälen, klein schneiden und mit etwas Wasser (so dass es etwa 1 cm im Top steht) und Salz weich gahren. Inzwischen den Mangold waschen, klein schneiden und mit etwas Öl in der
Pfanne dämpfen. Mit Sojasoße ablöschen und einen guten Teelöffel Alsan dazu geben. Den Knoblauch in dünne Scheiben schneiden und mit dem Olivenöl, dem Salz und Pfeffer untermengen.
die Herdplatte dürft ihr jetzt schon ausschalten :).
-> Die Kartoffel mit einer guten Prise Muskat und etwas Salz verstampfen. Circa 2 El Mehl auf eine grooooooß handvoll Kartoffeln - sollte ein etwas festeres Pürree geben. Gut untermengen.
-> Etwas Alsan schmelzen bis sie schäumt. Dann Paniermehl dazu geben warten bis es gebräunt ist (ungefähr 1 Tl Paniermehl auf 1 El Alsan) = braune 'Butter'
-> Einen halben Teelöffel von der braunen Butter in eine große Suppenkelle, dann einen großen Klacks ( 3-4 El) Kartoffelmasse dazu und schwenken. Die Kartoffelmasse von einer Seite der Kelle in die andere 'klatschen' und das mit viel Schwung! - besser kann ich es gerade nicht in Worte fassen.
-> Die Ausg'scheppten mit dem Gemüse anrichten.
Das Rezept für die Ausg'schppten ist von meiner Oma aus der Pfalz.
Danke dafür ♥
Nicht-Geburtstags-Feier
Hier ein paar Eindrücke meiner Nicht-Geburtstags-Feier:
//Nougatcreme Mandelbiskuit Törtchen
//Himbeer Mandel Petit Fours
Schoko Kaffe// Blutorange Vanille// Minze Schoko
Mini Cupcakes//
Zitronenkuchen
Für 2 16 er Gugelhupfformen
200 g Alsan
200 g Rohrohrzucker
Schalenabrieb von 4 kl Zitronen
Saft von 2 kl Zitronen
200 g Weizenmehl
100 g Speißestärke
20 g Backpulver
50 ml Mandelmilch
150 ml Sprudel
Puderzucker
Zitronensaft von 2 kl Zitronen
1/3 Vanilleschote
Paniermehl
-> Alsan, Zucker und Abrieb gut verquirrlen, dann den Saft beimengen. Anschließend Speißestärke, Mehl und Backpulver untermischen. Zum Schluss Wasser und Mandelmilch kurz aber gründlich untermischen. Die Backformen zuvor mit Alsan auspinseln und mit Paniermehl ausschwenken.
-> Den Teig einfüllen und ab damit in den Ofen für ca. 35-40 Minuten bei 175 Grad Umluft. Der Kuchen sollte leicht gebräunt sein, eventuell 10 Minuten vor Ende mit Alufolie abdecken. Nach dem Backen kurz stehen lassen und dann stürzen.
-> Denn noch lauwaremn Kuchen mit einem Gemisch aus Zitronensaft, Vanillemark und Puderzucker bepinseln, dieses sollte auf keinen Fall zu flüssig geraten, sondern relativ zäh sein. Einfach mal ausprobieren! - Ihr könnt natürlich auch einen Schokiguss machen oder den Kuchen mit Limettenzesten verschönern ;)
Lebkuchen
Von dem Rezept habe ich 3 Bleche Lebkuchen backen können:
400 g Dinkelvollkornmehl
400 g Roggenvollkornmehl
300 g gem. Mandeln
350 g Rohrohrzucker
20 g Kakao
25 g Lebkuchengewürz
2-3 TL Zimt
3 TL Backpulver
12 EL Ahornsirup
100 g Alsan
1 Zitrone Abriebt + Saft
1 Orange Abrieb + Saft
ca 150 - 200 ml Wasser still
-> Alle trockenen Zutaten außer dem Zucker gut vermengen und den Abrieb der Orange und der Zitrone beifügen. Den Zucker und den Ahornsirup in einem Topf erwärmen, vom Herd nehmen und die Alsan gut einrühren. Anschließend das Zucker-Ahornsirup-Alsan Gemisch und den Saft der Früchte zu den trockenen Zutaten geben. Alles gut verkneten und nach und nach das Wasser zugeben - nicht zu voreilig zuviel Wasser hinzufügen, der Teig braucht etwas bis der die ganze Feuchtigkeit richtig aufgenommen hat ;).
Es soll ein sehr fester Teig werden, der wenn er einmal gut verknete ist nicht zu sehr kleben. Den Teig zu einer Rolle geformt gut in Frischhaltefolie einwickeln und über Nacht an einen kühlen Ort legen, nicht aber in den Kühlschrank!
Am nächsten Tag könnt ihr den Teig gut ausstechen oder richtige Lebkuchen formen. Je nach Dicke bei 175 Umluft für 13-15 Minuten in den vorgeheizten Ofen. Sofort auf ein Abkühlt-Gitter legen und mit einem Ahorn-Wasser-Gemisch dünn bepinseln (Verhältnis 2:1). Die Lebkuchen sind sofort weich, schmecken nach 1-2 Wochen mit einem Stücken Apfel in einer Box verstaut aber am besten ;).
Kleine Änderungen wie einen Schokoladen Überzug oder Orangeat/ Zitronat im Lebkuchen tun dem Rezept sicher keinen Abbruch :) auch etwas Orangenmarmelade im Guss tut sich gut.
Der Winter kann kommen!
Montag, 23. Juli 2012
Spekulatius
Kaum habe ich ein Weihnachtsgebäck gefuttert, kommen die Erinnerungen an all die anderen schönen und leckeren Plätzchen hoch :) ich liebe einfach die tollen Gewürze und der Duft, der während dem Backen durch die Wohnung zieht.
Da ich keine Spekulatiusform besitze, habe ich einfach Herzen ausgestochen. Finde ich auch recht hübsch und dem Geschmack tut es ja nichts ab ;)
Je nach Plätzchenform-Größe müsste das Rezept für ca. 50-60 Plätzchen reichen :)
200 g Weizenmehl
180 g Dinkelvollkornmehl
100 g gemahlene Mandeln
200 g Rohrohrzucker
1/4 TL Backpulver oder Natron
220 g Alsan
2 TL Zimt
1/4 TL gem. Muskat
1/4 TL Salz
1/4 TL gem. Nelken (bei mir waren es ca. 6 Stück)
1 Messerspitze gem. Koriandersamen
2 gem. Kardamonkapseln (bzw. deren Inhalt
1/4 TL gem./geriebener Ingwer
Abrieb einer halben Zitrone und einer halben Orange
eventuell 2-3 EL Wasser
-> Alle Zutaten vermengen - der Teig sollte nicht kleben aber auch nicht bröckeln - und ein paar Stunden kühl stellen. Danach mit Hilfe von etwas Mehl dünn ausrollen und ausstechen. Bei ca. 175 Grad Umluft 13-18 Minuten backen. Kommt immer auf den Ofen an. Als Anhaltspunkt: Die Plätzchen sollten an den Rändern leicht gebräunt sein.
Wie zur Weihnachtszeit lassen sich die Spekulatius am besten in einer Metalldose aufbewahren. Nach ein paar Tagen schmecken sie mir am besten :)
Wie zur Weihnachtszeit lassen sich die Spekulatius am besten in einer Metalldose aufbewahren. Nach ein paar Tagen schmecken sie mir am besten :)
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