Samstag, 10. November 2012

Nicht-Geburtstags-Feier

Hier ein paar Eindrücke meiner Nicht-Geburtstags-Feier:




//Nougatcreme Mandelbiskuit Törtchen


//Himbeer Mandel Petit Fours


Schoko Kaffe// Blutorange Vanille// Minze Schoko 
Mini Cupcakes// 



Zitronenkuchen





Für 2 16 er Gugelhupfformen

200 g Alsan
200 g Rohrohrzucker
Schalenabrieb von 4 kl Zitronen
Saft von 2 kl Zitronen
200 g Weizenmehl
100 g Speißestärke
20 g Backpulver
50 ml Mandelmilch
150 ml Sprudel
Puderzucker
Zitronensaft von 2 kl Zitronen
1/3 Vanilleschote
Paniermehl

-> Alsan, Zucker und Abrieb gut verquirrlen, dann den Saft beimengen. Anschließend Speißestärke, Mehl und Backpulver untermischen. Zum Schluss Wasser und Mandelmilch kurz aber gründlich untermischen. Die Backformen zuvor mit Alsan auspinseln und mit Paniermehl ausschwenken.
-> Den Teig einfüllen und ab damit in den Ofen für ca. 35-40 Minuten bei 175 Grad Umluft. Der Kuchen sollte leicht gebräunt sein, eventuell 10 Minuten vor Ende mit Alufolie abdecken. Nach dem Backen kurz stehen lassen und dann stürzen.
-> Denn noch lauwaremn Kuchen mit einem Gemisch aus Zitronensaft, Vanillemark und Puderzucker bepinseln, dieses sollte auf keinen Fall zu flüssig geraten, sondern relativ zäh sein. Einfach mal ausprobieren! - Ihr könnt natürlich auch einen Schokiguss machen oder den Kuchen mit Limettenzesten verschönern ;)

Lebkuchen


Von dem Rezept habe ich 3 Bleche Lebkuchen backen können:

400 g Dinkelvollkornmehl
400 g Roggenvollkornmehl
300 g gem. Mandeln
350 g Rohrohrzucker
20 g Kakao
25 g Lebkuchengewürz
2-3 TL Zimt
3 TL Backpulver
12 EL Ahornsirup
100 g Alsan
1 Zitrone Abriebt + Saft
1 Orange Abrieb + Saft
ca 150 - 200 ml Wasser still

-> Alle trockenen Zutaten außer dem Zucker gut vermengen und den Abrieb der Orange und der Zitrone beifügen. Den Zucker und den Ahornsirup in einem Topf erwärmen, vom Herd nehmen und die Alsan gut einrühren. Anschließend das Zucker-Ahornsirup-Alsan Gemisch und den Saft der Früchte zu den trockenen Zutaten geben. Alles gut verkneten und nach und nach das Wasser zugeben - nicht zu voreilig zuviel Wasser hinzufügen, der Teig braucht etwas bis der die ganze Feuchtigkeit richtig aufgenommen hat ;).
Es soll ein sehr fester Teig werden, der wenn er einmal gut verknete ist nicht zu sehr kleben. Den Teig zu einer Rolle geformt gut in Frischhaltefolie einwickeln und über Nacht an einen kühlen Ort legen, nicht aber in den Kühlschrank!

Am nächsten Tag könnt ihr den Teig gut ausstechen oder richtige Lebkuchen formen. Je nach Dicke bei 175 Umluft für 13-15 Minuten in den vorgeheizten Ofen. Sofort auf ein Abkühlt-Gitter legen und mit einem Ahorn-Wasser-Gemisch dünn bepinseln (Verhältnis 2:1). Die Lebkuchen sind sofort weich, schmecken nach 1-2 Wochen mit einem Stücken Apfel in einer Box verstaut aber am besten ;).

Kleine Änderungen wie einen Schokoladen Überzug oder Orangeat/ Zitronat im Lebkuchen tun dem Rezept sicher keinen Abbruch :) auch etwas Orangenmarmelade im Guss tut sich gut.

Der Winter kann kommen!

Montag, 23. Juli 2012

Spekulatius

Kaum habe ich ein Weihnachtsgebäck gefuttert, kommen die Erinnerungen an all die anderen schönen und leckeren Plätzchen hoch :) ich liebe einfach die tollen Gewürze und der Duft, der während dem Backen durch die Wohnung zieht.


Da ich keine Spekulatiusform besitze, habe ich einfach Herzen ausgestochen. Finde ich auch recht hübsch und dem Geschmack tut es ja nichts ab ;)

Je nach Plätzchenform-Größe müsste das Rezept für ca. 50-60 Plätzchen reichen :)

200 g Weizenmehl
180 g Dinkelvollkornmehl
100 g gemahlene Mandeln
200 g Rohrohrzucker
1/4 TL Backpulver oder Natron
220 g Alsan
2 TL Zimt
1/4 TL gem. Muskat
1/4 TL Salz
1/4 TL gem. Nelken (bei mir waren es ca. 6 Stück)
1 Messerspitze gem. Koriandersamen
2 gem. Kardamonkapseln (bzw. deren Inhalt
1/4 TL gem./geriebener Ingwer
Abrieb einer halben Zitrone und einer halben Orange
eventuell 2-3 EL Wasser

-> Alle Zutaten vermengen - der Teig sollte nicht kleben aber auch nicht bröckeln - und ein paar Stunden kühl stellen. Danach mit Hilfe von etwas Mehl dünn ausrollen und ausstechen. Bei ca. 175 Grad Umluft 13-18 Minuten backen. Kommt immer auf den Ofen an. Als Anhaltspunkt: Die Plätzchen sollten an den Rändern leicht gebräunt sein.
Wie zur Weihnachtszeit lassen sich die Spekulatius am besten in einer Metalldose aufbewahren. Nach ein paar Tagen schmecken sie mir am besten :)

Zimtwaffeln

Im Sommer überkommt mich immer eine Weihnachtsplätzchen-Backphase :) ! Das Ergebnis hiervon sind leckere Zimtwaffeln, die meine Oma schon seit ich denken kann bäckt.


Am besten Ihr verwendet hierfür ein spezielles Zimtwaffeleisen, welches man problemlos im Internet bestellen kann. Im Ofen habe ich sie noch nicht ausprobiert, vermute aber, dass die Waffeln dann nicht so toll knusprig werden ;)

Für 10-12 Waffeleisen-Ladungen (ca. 60 Zimtwaffeln)

250 g Dinkelvollkornmehl
250 g Weizenmehl oder normales Dinkelmehl
200-250 g Rohrohrzucker (je nach gewünschter Süße)
250 g Alsan
40 g Zimt
1 TL Kakao
3 gestrichene TL Backpulver
2 TL Sojamehl
100-150 g Wasser (so, dass ein geschmeidiger, nicht klebender Teig entsteht)

-> Alle trockenen Zutaten vermengen und dann Wasser und Alsan dazugeben. Gut verkneten und über Nacht kühl stellen (dann könnt Ihr den Teig besser portionieren).

-> Das Zimtwaffeleisen erhitzen und vor dem ersten Backgang mit etwas Öl bepinseln. Nun könnt Ihr in jede Plätzchenform (meist sind es 6 Stück) eine Teignnocke geben. Hierfür eignen sich 2 Teelöffel, mit denen Ihr kleine Nocken ausstecht. Schnell den Deckel herunterklappen und zudrücken. Dann werden die Waffeln schön dünn und knusprig. Jetzt müssen sie ein paar Minuten backen. Ich warte immer, bis das Waffeleisen wieder die vorher eingestellte Temperatur erreicht hat (d.h. das Temperaturlämpchen wieder aus geht). Dann schnell die Waffeln aus dem Eisen und die Ränder abschneiden, bzw. die Waffeln teilen - Achtung, die Waffeln werden schnell hart! Mit dem restlichen Teig verfahrt Ihr genauso :)

Einfacher Teig mit genialem Ergebnis ;)





Montag, 2. Juli 2012

Wirsing-Rouladen mit Löwenzahn Couscous

Für 4 Personen

6 große Wirsingblätter
4 Karotten
1 mittelgroße Zucchini
1 mittlere Zwiebel
1 1/2 TL Mehl
1 TL Erdnussbutter
1 TL Paprikapulver
Prise Muskat
Salz und Pfeffer
1 Klecks Senf
etwas Öl

-> Wirsingblätter putzen und ein paar Minuten in kochendem und leicht gesalzenem Wasser blanchieren - 100 ml von dem Wasser aufbewahren. Anschließend kalt abschrecken. Dann die Zwiebel und die Karotten klein würfeln und in etwas Öl dünsten, bis die Zwiebeln glasig sind. Anschließend die gewaschene Zucchini klein würfeln und dazu geben. Mit den Gewürzen (gut pfeffern!), der Erdnussbutter und dem Mehl vermischen und anschließen mit 100 ml von dem Wirsingwasser ablöschen.
Die Wirsingblätter ausbreiten und 1-2 EL der Füllung in die Mitte geben. Nun müsst Ihr die Seiten einklappen und dann die Tasche rollen. Die Rouladen anschließend nochmals in der Pfanne erwärmen.

100 g Couscous
200 ml Wasser
Zitronensaft
1 Handvoll Löwenzahn
1 Tomate
Salz und Pfeffer
Olivenöl

Als 'Beilage' gab es etwas Couscous (100g mit 200 ml kochendem Wasser übergießen und 10 Minuten ziehen lassen) den ich mit einigen Spritzern Zitronensaft und etwas Salz gewürzt habe. Den Löwenzahn putzen und klein schneiden. Mit etwas Olivenöl, Salz und Pfeffer vermengen. Die Tomate waschen und würfeln und etwas pfeffern. Hübsch anrichten und das war's auch schon :)



Montag, 25. Juni 2012

Streuselkuchen Kirsch/ Apfel/ Zwetschge


Für eine 16er Form

Boden
100 g Mehl (Mischung aus Roggenvollkorn und Weizen)
1/2 TL Backpulver
50 g Alsan
35 g Vollrohrzucker
ca. 30 g Wasser
Prise salz
-> Gut verkneten und eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

Streusel
65 g Mehl (Mischung aus Roggenvollkorn und Weizen)
50 g Rohrohrzucker
50 g Alsan
1 Prise Zimt, Muskat und Nelke (gemahlen)
-> Mit den Knetharken krümelig rühren.

Füllung
3 mittelgroße Äpfel oder
3 Hände Kirschen oder
6-7 Zwetschgen und und und - hier könnt Ihr alles benutzen, was grad da ist oder was Ihr am liebsten esst :)
-> Äpfel schälen und achteln. Wenn Ihr anderes Obst benutzt, entsprechend waschen und klein schneiden.


-> Den Teig für den Boden in eine gefettete Form drücken und einen Rand formen. Mit dem Obst füllen und mit Krümeln bedecken. Nun geht's für den Kuchen für 35 Minuten bei 175 Grad Umluft in den Ofen. Den Kuchen lasst Ihr am besten einen Tag durchziehen, dann wir der Boden schön saftig und verbindet sich gut mit dem Obst. Lecker Lecker :)